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Zurück in Emu Park

Zurück in Emu Park war alles beim Alten geblieben, was uns sehr gefreut hat: das gleiche Zimmer, die gleichen lieben Leute und weiterhin viel Sonne und der schöne Strand vor der Haustür. Am nächsten Tag wurde es aber geradezu turbulent, weil eine Gruppe von 50 neuseeländischen Mormonen zu einem Workshop in unser Hostel kam. Nachmittags sind wir den irritierten Blicken mancher Eltern zum Trotz zum Kinderschminken in den örtlichen Supermarkt gegangen, um auch ein kleines bisschen Halloween-Feeling zu bekommen. Nach 20 Minuten Anstehens in einer Schlange von halb so großen Menschlein und fünf Minuten Schminken war das Vampirgesicht dann fertig. Um den Tag zu krönen haben wir am Strand geschlafen. Das ist zwar eigentlich nicht erlaubt und kann mit Strafen bis zu 700$ eine teure Nacht werden, aber in diesem Kaff ist es wahrscheinlicher im Lotto zu gewinnen als Bekanntschaft mit denlokalen Ordnungshütern zu machen. Der Sternenhimmel jedenfalls war absolut unglaublich. So viele Sterne wie in Australien haben wir noch nie gesehen! Der kleine Wagen und Orion's Belt stehen hier übrigens verkehrt herum am Himmel. Aufgewacht sind wir um sechs Uhr morgens durch die Sonne, die auch so früh schon ganz schön brennen kann. Also schnell den Sand abklopfen, an den Frühsport treibenden Mormoninnen vorbeikämpfen und ab ins Hostelbett, um noch ein kleines bisschen wertvollen Schlaf zu kriegen. Der Rest des Tages war sehr entspannt. Abends haben wir uns von unseren Freunden verabschiedet und dann ging es auch schon im Frühtau mit dem Greyhound-Bus weiter nach Agnes Water. Wir wären wirklich gerne länger geblieben, weil wir eine tolle Zeit in Emu Park hatten! Aber in Agnes Water wartete schon der nächste Programmpunkt auf uns: 1770 Castaway Camp...

Tim am 8.11.14 04:19, kommentieren

Great Keppel Island

Guten Morgen Hier kommt nun der versprochene Blogeintrag zu Great Keppel Island. Wir hatten zwei Tage auf dieser wunderschönen Insel. Am ersten Tag sind wir um 10 Uhr morgens mit der Fähre zur Insel gefahren. Nach etwa einer halben Stunde haben wir am Strand angelegt. Dort wurden unsere Sachen vom Hostel mit einem 4WD abgeholt und zu unserem Zimmer gefahren. Das Zimmer war Teil einer kleinen Anlage im Wald bestehend aus mehreren Holzhütten mit je zwei Vierer Zimmern. Das auffälligste war, dass wir die einzigen Bewohner der Anlage waren! Von den etwa 50 Betten waren sonst alle leer. Dadurch hatten wir die große Küche und den Essbereich ganz für uns Nachdem wir uns eingerichtet hatten, haben wir uns dann auf den Weg gemacht, die Insel zu erkunden. Wir haben auf einer längeren Wanderung über die Insel an drei jeweils wunderschönen Stränden haltgemacht, wo wir schöne Ausblicke und klares blaues Wasser bewundern konnten Am Abend waren wir dann so müde, dass wir um neun Uhr ins Bett gefallen sind und bis 8 Uhr morgens 11 Stunden tief und fest durchgeschlafen hatten. Am zweiten Tag haben wir uns in die andere Richtung auf der Insel zu einem langen Strandspaziergang aufgemacht. Wir waren etwa vier Stunden am Wasser entlang gelaufen. Dabei haben wir einen tollen Stachelrochen gesehen. Auf dem ganzen Weg sind uns nur vier Menschen begegnet. Wir hatten also kilometerlange Strände nur für uns Nach dem Strandspaziergang ging es zurück auf die Fähre und zurück nach Emu Park. Auf der Fähre hatten Tim und ich leider ein traumatisches Erlebnis. Wir wurden von einer Klasse pubertierender Mädchen (13-14 Jahre alt) hemmungslos angemacht und angeflirtet ;-) Tim und ich waren sehr froh nach einer halben Stunde voller Gekicher und nervigen Fragen von Bord gehen zu dürfen! Hier wurden wir vom Hostel im Hafen abgeholt und sind zurück ins Hostel gefahren worden. Hier planen wir noch drei Nächte zu bleiben. Bis demnächst :-)

Chris am 6.11.14 08:34, kommentieren

Hallöchen Hier kommt unser Bericht zu unserem kleinen Zwischenstopp in Rockhampton. Nachdem wir Mackay mittags verlassen hatten kamen wir um 7 Uhr abends in Rockhampton an. Dort sind wir eigentlich nur noch ins Hostel gelaufen. Das Hostel war sehr günstig und hat in Rockhampton den Ruf, ein guter Ort zum Feiern zu sein. Mit einem Zimmer direkt über der Tanzfläche verspricht das eine gute Nacht. Glücklicherweise war es Montag und keiner zum Feiern da :D Am nächsten morgen sind wir kurz in eine Kunstgalerie gegangen (ja auch so was machen wir :P) und haben dann auf den Shuttlebus gewartet, der uns zurück an die Küste nach Emu Park gebracht hat. Hier sind wir nachmittags im tollen Emu Beach Resort angekommen. Wir hatten eine Tour beim Hostel mitgebucht und waren am nächsten Tag mit der Fähre nach Great Keppel Island gefahren. Davon gibts aber mehr im nächsten Eintrag Bis bald

Chris am 2.11.14 13:41, kommentieren

Mackay

Salvete! Haben Airlie Beach verlassen und sind mit dem Bus weiter nach Mackay gefahren. Mackay ist kein Top-Touristenziel, für unseren zweitägigen Abstecher war es jedoch durchaus lohnenswert. Mackay war für uns die größte Stadt seit Cairns vor über zwei Monaten. Das haben Tim und ich gleich am ersten Tag, wo wir mittags ankamen, ausgenutzt und sind in ein Einkaufszentrum gegangen. Hier hat sich Tim ein neues Handy gekauft (uns waren ja leider vor 2 Monaten die Handys geklaut worden) und wir haben uns eine Kühltaschenkonstruktion aus einer einfachen Kühltasche und großen stabilen Brotboxen gekauft und gebaut. Darin können wir gut unsere kleinen Vorräte transportieren, wenn wir von Ort zu Ort fahren. Bei den Brotboxen haben wir dabei das Schnäppchen unseres Lebens gemacht Diese kosten normalerweise um die 15-20$ in den Läden. Da wir im Laden den Preis nicht gesehen haben, haben wir nachgefragt, was die hier kosten würden. Die Verkäuferin antwortete sichtlich überrascht, dass sie 1 Dollar (!) kosten sollen. Bevor jemand den Systemfehler korrigieren konnte, haben wir uns drei geschnappt und sind beim Self-Checkout mit drei sehr guten Boxen für drei Dollar raus. Am zweiten Tag in Mackay hatten wir Glück, dass im Hostel zwei Fahrräder rumstanden, die wir benutzen konnten. Mit diesen haben wir dann eine große Radtour gemacht. Die Fahrräder waren nicht mehr ganz fit (haben auf jeden Fall zu viele Geräusche beim Fahren gemacht und die Bremsen waren nur noch teilweise zum Anhalten geeignet ), aber für uns trotzdem sehr praktisch. Wir sind zuerst zur Marina und zum Strand gefahren. Dort war zufälligerweise gerade ein Wettbewerb der Nachwuchs-Rettungsschwimmer mit Jugendlichen aus Bundaberg bis Cairns. Mittags sind wir zurück in die Stadt und in ein Vogelschutzgebiet und in den Botanischen Garten gefahren. Nach einem langen Tag hatten wir dann das meiste, was uns interessiert hat, gesehen und waren bereit weiter nach Rockhampton zu fahren. Bis bald

Chris am 2.11.14 13:39, kommentieren

Liebe Leute, Unser erster Stop nach Bowen ist Airlie Beach, wo wir vor sieben Wochen schon einmal für unsere Whitsunday-Tour waren. Wir bleiben nur eine Nacht und treffen uns heute Abend mit unseren Freunden von der Farm, um unseren Abschluss und deren freien Tag zu feiern. Heute waren wir (wohlverdient!) sehr faul: Wir haben uns an die Lagune von Airlie Beach gelegt, sind geschwommen und dann einkaufen gegangen. Mehr stand bisher heute nicht auf dem Programm. Die Einkäufe werden in Zukunft wohl immer ziemlich klein ausfallen, jetzt wo wir auf Achse sein werden ohne einen festen Kühlschrank. Aber keine Sorge: Wir werden schön weiter kochen und nicht aus Mangel an Lebensmitteln jeden Tag zu McDonald's gehen. Gerade hier in Australien sollten wir gut auf unsere Bikinifigur achten! So langsam scheint die Reise-Hochsaison zu kommen, denn einige Hostels haben die Preise schon angezogen. Für den Preis, den wir vor sieben Wochen hier für Doppelzimmer gezahlt haben, hätten wir heute im gleichen Hostel zwei Betten im Achterzimmer bekommen. Für diese Erfahrung sind wir noch nicht bereit gewesen und haben es uns jetzt in einem anderen Hostel gemütlich gemacht. Mittlerweile hört man auch sehr viel Deutsch auf Australiens Straßen, der halbe Abi-Jahrgang 2014 hat sich wahrscheinlich auf den Weg nach Down Under gemacht. Wir sind gespannt auf die nächsten Wochen und Monate, Chris und Tim

Tim am 2.11.14 13:38, kommentieren

Wir verlassen die Farm

Jo Haben nach insgesamt 58 Arbeitstagen die Farmarbeit beendet :D :D :D haben beide sehr gute Laune und werden heute den Abend ein bisschen feiern. Als erstes gibt es erstmal Apfelkuchen 10 min vor dem Abendbrot :P Hatten insgesamt eine sehr gute Zeit in Bowen auf der Farm. Auch der Farmmanager war begeistert von uns. Uns wurde angeboten, ob wir uns nicht auf Facebook befreunden wollen und uns wurde die Handynummer gegeben. Sollten wir je eine Empfehlung für einen anderem Job in Australien brauchen, können wir gern seine und auch die Nummer der anderen Chefin in die Bewerbung schreiben, damit unser eventueller neuer Chef sich erkundigen kann, ob wir gute und zuverlässige Arbeiter sind. Diese Referenzen im Lebenslauf haben einen sehr hohen Stellenwert im Bewerbungsschreiben in Australien. Im Witz meinte auch die Chefin, ob wir ihr die Nummer unserer Eltern geben könnten, damit sie sie anrufen könnte, um ihnen zu erzählen, was sie für gute Jungs haben ;-) Wir haben in zwei Monaten etwa 5000$ pro Person sparen können und freuen uns dieses Geld beim Reisen auszugeben. Bis bald Tim und Chris

Chris am 25.10.14 05:00, kommentieren

Hallo zusammen Wir sind immer noch in Bowen bei der Arbeit auf der Tomatenfarm. Uns geht es gut hier. Wir machen mittlerweile sehr viel stündliche Arbeit und sind mit zwei Engländern der Kern des " Stakingteams". Da wir nun kaum noch Pflücken (nur 2 mal die letzten Wochen), werden wir euch mal erklären, was wir den ganzen Tag immer machen. Die Tomaten wachsen Pflanze neben Pflanze in einer langen Reihe. Die Reihen sind durch Eisenstäbe (sogenannte Staks) und Schnüre gerade fixiert. Nun hat die Farm das Problem, dass, wenn die Pflanzen mit den vielen Früchten schwer werden, diese Reihen umfallen. Unser Job besteht darin, diese Reihen mit weiteren Staks wieder aufzurichten, damit die Pflücker die Früchte ernten können. Das ist ein körperlich eher leichter Job, der mit 20$ pro Stunde sehr gut bezahlt wird :D Unsere Arbeitszeit nähert sich jetzt dem Ende. Nachdem wir nochmal auf der Farm verlängert hatten, werden wir am 24.10. definitiv aus Bowen abreisen. Dann bleiben uns zwei Monate, um bis Weihnachten in Sydney zu sein und die Ostküste runter zu reisen. Unser Reiseplan nach Sydney ist, dass wir uns einen günstigen Camper für einen Monat mieten, um ein bisschen das Hinterland von New South Wales und Victoria zu bereisen. Anfang Februar werden wir dann von Melbourne Richtung Red Centre und Alice Springs mit dem Bus fahren. Hier planen wir eine Outbacktour zu buchen. Danach geht es noch für eine Woche hoch nach Darwin und dem Kakadu National Park. Am 24.2.2015 werden wir dann von Darwin nach Bali fliegen und Australien verlassen. In Bali werden Tim und ich uns nach zwei Wochen trennen. Tim möchte noch etwas mehr Bali und Indonesien bereisen und ich werde Anfang/Mitte März nach Neuseeland fliegen und dort eineinhalb Monate mit meiner Freundin Emily in einem Camper rumreisen. Tim und ich freuen uns, dass wir in fünf Arbeitstagen das Thema Arbeit und Geld verdienen erledigt haben und sieben Monate Reisen vor uns liegen. Bis bald

Chris am 18.10.14 13:10, kommentieren

Moin Moin, wir sind zwar gerade ohne Internet auf dem Boot, schreiben euch aber trotzdem schon mal von unseren ersten Eindrücken unserer Tour. Wir werden diesen Beitrag dann sobald wie möglich hochladen. Heute sind wir, an meinem Geburtstag, um acht Uhr morgens zum Anlegepier gegangen. Um neun Uhr morgens ging die Tour dann los. Das Schiff ist ein ehemaliges Rennboot, dessen beste Zeiten allerdings in den 80ern lagen. Das Boot ist relativ klein und spartanisch eingerichtet. Die Leute sind allerdings sehr nett. Gleich bei unserer Abfahrt haben wir Delphine gesehen. Später hatten wir sogar das Glück, wenn auch in großer Entfernung, Wale beobachten zu können. Mehr als graue Körper waren zwar von den Tieren nicht zu sehen, dafür war aber die typische Fontäne weit sichtbar. Unser erster Stop war ein kleines Riff. In diesem gab es viele Nährstoffe im Wasser, was die Sicht etwas einschränkte. Highlight dieses Stops war der erste Tauchgang unseres Lebens. Das Gefühl unter Wasser zu atmen ist der Hammer Nachts haben wir in einer anderen Bucht geankert und übernachtet. Hier haben wir festgestellt, dass es zwei Gruppen auf dem Boot gibt: Deutsche, die wie wir eher Abenteuerurlaub machen, und Engländer, die auf Partytour sind. Da es zu wenig Einzelbetten gab, hatten Tim und ich ein Doppelbett genommen. Wir mussten jedoch bemerken, dass ein Doppelbett auch eine einzige Decke für zwei und ein Laken beinhaltet. Zum Glück konnten wir das Laken durch ein Handtuch ersetzen, so dass uns Kuscheln erspart blieb. Am Dienstag ging es morgens um sechs Uhr los Richtung Whitehaven Beach, einem der schönsten Strände der Welt. Das Wasser ist türkis und klar, der Sand weiß und fein und dahinter beginnt gleich schöner Wald. Wirklich ein Anblick, der seinesgleichen sucht. Bekannt ist der Strand auch deshalb, weil man ihn von einem berühmten Aussichtspunkt aus fotografieren kann. Leider war dieser Aussichtspunkt 8km von unserer Landungsstelle entfernt - wir haben ihn also verpasst. Geschwommen sind wir natürlich schon. Es hat viel Spaß gemacht, im klaren Wasser mit dieser Aussicht zu schwimmen. Von einem Lookout ganz in der Nähe konnten wir andere Inseln fotografieren. Außerdem gab es noch einen Baby-Goana, eine Art Echse, zu sehen. "Baby" bedeutet immerhin ein Meter Körperlänge. Zum Glück haben wir die Mama nicht getroffen! Nach Whitehaven Beach ging es zu einem anderen Traumstrand, auf dem Weg viele Seeadler. Der letzte Tag war ähnlich wie die vorangegangen: Ein Ausflug zu einem Schnorchelspot. Dieses Mal war es eine Sandbank im Meer mit Schildkröten und Stachelrochen. Es war zwar schade, wieder nach Airlie Beach zurückzukehren, nachdem wir so viel gesehen haben, aber die Aussicht auf ein schönes Doppelzimmer und ein richtiges Badezimmer hatte auch was. Um Chris' Geburtstag nachzufeiern, sind wir zum ersten Mal in ein Restaurant gegangen. Die Burger dort waren eine ganz andere Liga als beim Goldenen M. Den nächsten Tag haben wir dazu genutzt, uns nach Handys umzuschauen. In Bowen hat uns kurz vor unserer Tour unser australischer Zimmernachbar betrunken die Handys gestohlen und ist dann abgehauen. Besonders ärgerlich für uns: Er hat dabei alle seine Sachen zurückgelassen, die zusammen mehr wert waren als unsere Handys. Chris hat in Airlie Beach ein Handy gefunden und ist unter seiner australischen Nummer erreichbar. -------------------------------------------------------------- Es war zugeben nicht ganz einfach, zum Arbeiten nach Bowen zurückzukehren. Die Auszeit auf den Whitsundays hat uns einfach zu gut gefallen. Aber wir haben es getan und haben uns vier weitere Wochen auf der Tomatenfarm vorgenommen. Davon sind jetzt schon vierzehn Tage vorbei. Wir wohnen jetzt in einem Einfamilienhaus mit vier Italienern und einem Deutschen. Wir haben ein Doppelzimmer, nettere Einrichtung, keine Kameras... Es gefällt uns sehr gut! Sogar entchlortes Wasser gibt's hier, ein absoluter Luxus!! Bisher leider ziemlich viel Pflücken statt stündlich bezahlter Arbeit, aber die Felder tragen jetzt auch mehr und bessere Tomaten. Dass wir so viel mit Pflücken beschäftigt sind, hat einen Grund: Der Farm laufen die Arbeiter weg. Viele Asiaten haben jetzt ihre 88 Tage Farmarbeit hinter sich, die sie für ein Second Year Visa brauchen, und kriegen von ihrem Arbeitsvermittler einen Job in Sydney. Und so einigen Europäern gefällt die Arbeit nicht und sie hören nach wenigen Tagen auf. Für uns ist die Arbeit auf der Tomatenfarm sicher nicht der absolute Traumjob, aber viele scheinen hier mit überhöhten, falschen Erwartungen an Fruitpicking und Jobs in Australien aufzutauchen. Wir wollen hier unsere letzten 14 Tage gutes Geld verdienen und das war es dann aller Wahrscheinlichkeit nach mit Arbeiten in Australien. Ein gutes Gefühl, gleich am Anfang die Pflichten hinter sich gebracht zu haben!

chrisundtimworkandtravel am 30.9.14 14:02, kommentieren

Auf zu neuen Abenteuern

Hallöchen, heute verlassen wir Bowen und werden morgen an Bord eines Schiffes in Airlie Beach gehen und zu den Whitsundays aufbrechen. Dort erwarten uns drei Tage Programm und zwei Übernachtungen an Bord. Unsere Zeit in Bowen war vor allem durch die viele Arbeit auf der Tomatenfarm geprägt. Wir haben hier 18 Tag am Stück gearbeitet. Zum Glück mussten wir nur 6 Tage Tomaten pflücken und haben an drei Tagen die Hälfte des Tages Tomaten gepflückt. Die restliche Zeit haben wir bei sehr guten 17 Doller und später sogar 20 Doller die Stunde andere Extraarbeiten gemacht. Finanziell gesehen hat sich der Aufenthalt also gelohnt. Unser Hostel in Airlie Beach macht einen sehr guten Eindruck. Wir haben uns hier ein Doppelzimmer gegönnt. Dieses hat eine eigene Dusche, einen Fernseher, WLAN, einen eigenen Kühlschrank und sogar Seife und Shampoo. Wir leben also unseren Traum im Vergleich zu Bowen. Leider wurden in Bowen vor zwei Tagen unsere Handys von einem unserer Zimmernachbarn geklaut. Dieser war der Polizei gut bekannt und ist über Nacht verschwunden. Er hat allerdings viel mehr Zeug im Zimmer zurückgelassen als unsere Handys wert sind. Auch wenn uns dieser Vorfall extrem nervt, geht es uns eigentlich gut hier und wir haben uns gut in Australien eingelebt. Wir freuen uns auf unsere Tour und werden uns melden, wenn wir in drei Tagen von unserer Segeltour zurück sind. Bis bald Chris und Tim

2 Kommentare Chris am 7.9.14 13:55, kommentieren

Von Bowen und Tomaten

Liebe Leute, Lange haben wir uns nicht gemeldet, jetzt sind wir wieder da! Vor über einer hatten wir ja unser Busticket nach Bowen gekauft, um dort Tomaten zu pflücken. Als wir abends ankamen, konnten wir unseren Kontaktmann nicht erreichen. Ein Hostelbesitzer in Bowen, der an der Bushaltestelle war, hat uns leider nicht weiterhelfen können, als wir ihn gefragt haben, ob er unseren Kontaktmann kennt. Der Hostelbesitzer hat daraufhin Alan angerufen, einen anderen Hostelbesitzer. Alan hat uns ein bisschen was über unseren Kontaktmann gefragt und an seinen Fragen haben wir gemerkt, dass er den Typen kennt. Alan hat uns folgendes erklärt: der Kontaktmann ist ein sogenannter Contractor. Und die nehmen ahnungslose Backpacker gehörig aus. Alan hat uns angeboten, dass wir bei ihm ins Hostel gehen können und ohne Contractor einen Job auf der Tomatenfarm bekommen. Das Angebot haben wir angenommen und jetzt schon acht Arbeitstage, die Hälfte unserer Zeit hier in Bowen, hinter uns. Zum Hostel ist zu sagen: Zwar sauber, aber sehr viele Regeln und Tafeln mit den ganzen Regeln und der Unterschrift "If you don't like the rules then leave!", außerdem Kameras in den Gemeinschaftsräumen. Außer uns sind keine Backpacker wie wir im Hostel, sondern nur Leute, die 88 Tage auf der Farm arbeiten, um ein Visum für ein zweites Australien-Jahr zu bekommen. Außer uns wohnen hier Koreaner und Franzosen. Unser japanischer Zimmernachbar Hiro ist sehr nett und immer fröhlich. Er lernt erst seit vier Monaten Englisch, wird aber täglich besser und es ist interessant, was er uns so über sich erzählt. Er will hier in Australien sein Englisch verbessern und dann Programmieren lernen. Und das mit einem abgeschlossenen Architekturstudium. Ein mutiger Weg, in ein Land zu gehen, dessen Sprache man kaum spricht, und dort zwei Jahre bleiben zu wollen. Wir verbringen möglichst viel Zeit außerhalb des Hostels, zum Beispiel essen wir abends immer an der Uferpromenade. Bowen liegt an einer schönen Bucht. Die tollen Strände gucken wir uns bald an, bisher hatten wir noch keine Zeit. Und damit zur Arbeit: Tomaten pflücken geht ziemlich auf den Rücken, weil man sich dauernd bücken muss. Gepflückt wird in Teams aus 13 Leuten, die möglichst viele gigantische Behälter füllen müssen. Die Farm ist riesig groß und hat viele verschiedene Felder. Manche sind ganz gut gefüllt, andere miserabel, weil dort zum Beispiel fast nur grüne Tomaten hängen oder die Felder schon mal bepfückt wurden. Nun aber zum Guten: Außer dem Tomaten pflücken gibt es auf der Farm noch viele Extraarbeiten, zum Beispiel die Pflöcke befestigen, an denen die Tomatenreihen gedeihen. Diese Arbeit wird stündlich bezahlt, nur von sehr wenigen gemacht und Chris und ich haben es geschafft, viel von dieser Arbeit zu bekommen. Mittlerweile haben wir gute Kontakte bis nach ganz oben aufgebaut und kriegen so hoffentlich noch mehr von dieser Arbeit. Sieht bisher ganz gut aus. Während der Arbeit haben wir schon Emus, Wallabies, Papageien und Kakadus gesehen. Und wir haben schon mehr Tomaten zertreten als ihr alle in einem Jahr esst! Die Hälfte unsrer Arbeitszeit, acht Tage, ist heute um. Morgen haben alle ausnahmsweise frei, weil keinerlei Arbeiten/ Pflücken ansteht. Sonst heißt es sieben Tage pro Woche ab halb sieben bis zu 10 Stunden täglich arbeiten. Die Zeit werden wir nutzen und Bowen erkunden. Die Stadt hat 11000 Einwohner und es ist bezeichnend, dass die LKWs, die hier durchfahren, höher sind als die Häuser. Hier ist absolut nichts los und wenn wir nach der Arbeit zurückkommen, sind die Bürgersteige schon hochgeklappt. Nicht so gut für uns, denn wir wollen endlich zur Bank gehen und unsere Karte abholen! An Chris Geburtstag (8. September) starten wir übrigens auf einem Segelschiff eine Whitsunday-Tour! Gerade gebucht und wir freuen uns sehr drauf. Internet gibt's hier übrigens nur bei McDonald's und in der meistens geschlossenen Bibliothek, deswegen haben wir uns nicht so oft gemeldet. Aber wirklich spannend für euch sind ständige Berichte über Tomaten ja nicht. Bis zum nächsten Blogeintrag, Eure Landwirte für zwei Wochen!

1 Kommentar chrisundtimworkandtravel am 27.8.14 12:15, kommentieren