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Moin Moin, wir sind zwar gerade ohne Internet auf dem Boot, schreiben euch aber trotzdem schon mal von unseren ersten Eindrücken unserer Tour. Wir werden diesen Beitrag dann sobald wie möglich hochladen. Heute sind wir, an meinem Geburtstag, um acht Uhr morgens zum Anlegepier gegangen. Um neun Uhr morgens ging die Tour dann los. Das Schiff ist ein ehemaliges Rennboot, dessen beste Zeiten allerdings in den 80ern lagen. Das Boot ist relativ klein und spartanisch eingerichtet. Die Leute sind allerdings sehr nett. Gleich bei unserer Abfahrt haben wir Delphine gesehen. Später hatten wir sogar das Glück, wenn auch in großer Entfernung, Wale beobachten zu können. Mehr als graue Körper waren zwar von den Tieren nicht zu sehen, dafür war aber die typische Fontäne weit sichtbar. Unser erster Stop war ein kleines Riff. In diesem gab es viele Nährstoffe im Wasser, was die Sicht etwas einschränkte. Highlight dieses Stops war der erste Tauchgang unseres Lebens. Das Gefühl unter Wasser zu atmen ist der Hammer Nachts haben wir in einer anderen Bucht geankert und übernachtet. Hier haben wir festgestellt, dass es zwei Gruppen auf dem Boot gibt: Deutsche, die wie wir eher Abenteuerurlaub machen, und Engländer, die auf Partytour sind. Da es zu wenig Einzelbetten gab, hatten Tim und ich ein Doppelbett genommen. Wir mussten jedoch bemerken, dass ein Doppelbett auch eine einzige Decke für zwei und ein Laken beinhaltet. Zum Glück konnten wir das Laken durch ein Handtuch ersetzen, so dass uns Kuscheln erspart blieb. Am Dienstag ging es morgens um sechs Uhr los Richtung Whitehaven Beach, einem der schönsten Strände der Welt. Das Wasser ist türkis und klar, der Sand weiß und fein und dahinter beginnt gleich schöner Wald. Wirklich ein Anblick, der seinesgleichen sucht. Bekannt ist der Strand auch deshalb, weil man ihn von einem berühmten Aussichtspunkt aus fotografieren kann. Leider war dieser Aussichtspunkt 8km von unserer Landungsstelle entfernt - wir haben ihn also verpasst. Geschwommen sind wir natürlich schon. Es hat viel Spaß gemacht, im klaren Wasser mit dieser Aussicht zu schwimmen. Von einem Lookout ganz in der Nähe konnten wir andere Inseln fotografieren. Außerdem gab es noch einen Baby-Goana, eine Art Echse, zu sehen. "Baby" bedeutet immerhin ein Meter Körperlänge. Zum Glück haben wir die Mama nicht getroffen! Nach Whitehaven Beach ging es zu einem anderen Traumstrand, auf dem Weg viele Seeadler. Der letzte Tag war ähnlich wie die vorangegangen: Ein Ausflug zu einem Schnorchelspot. Dieses Mal war es eine Sandbank im Meer mit Schildkröten und Stachelrochen. Es war zwar schade, wieder nach Airlie Beach zurückzukehren, nachdem wir so viel gesehen haben, aber die Aussicht auf ein schönes Doppelzimmer und ein richtiges Badezimmer hatte auch was. Um Chris' Geburtstag nachzufeiern, sind wir zum ersten Mal in ein Restaurant gegangen. Die Burger dort waren eine ganz andere Liga als beim Goldenen M. Den nächsten Tag haben wir dazu genutzt, uns nach Handys umzuschauen. In Bowen hat uns kurz vor unserer Tour unser australischer Zimmernachbar betrunken die Handys gestohlen und ist dann abgehauen. Besonders ärgerlich für uns: Er hat dabei alle seine Sachen zurückgelassen, die zusammen mehr wert waren als unsere Handys. Chris hat in Airlie Beach ein Handy gefunden und ist unter seiner australischen Nummer erreichbar. -------------------------------------------------------------- Es war zugeben nicht ganz einfach, zum Arbeiten nach Bowen zurückzukehren. Die Auszeit auf den Whitsundays hat uns einfach zu gut gefallen. Aber wir haben es getan und haben uns vier weitere Wochen auf der Tomatenfarm vorgenommen. Davon sind jetzt schon vierzehn Tage vorbei. Wir wohnen jetzt in einem Einfamilienhaus mit vier Italienern und einem Deutschen. Wir haben ein Doppelzimmer, nettere Einrichtung, keine Kameras... Es gefällt uns sehr gut! Sogar entchlortes Wasser gibt's hier, ein absoluter Luxus!! Bisher leider ziemlich viel Pflücken statt stündlich bezahlter Arbeit, aber die Felder tragen jetzt auch mehr und bessere Tomaten. Dass wir so viel mit Pflücken beschäftigt sind, hat einen Grund: Der Farm laufen die Arbeiter weg. Viele Asiaten haben jetzt ihre 88 Tage Farmarbeit hinter sich, die sie für ein Second Year Visa brauchen, und kriegen von ihrem Arbeitsvermittler einen Job in Sydney. Und so einigen Europäern gefällt die Arbeit nicht und sie hören nach wenigen Tagen auf. Für uns ist die Arbeit auf der Tomatenfarm sicher nicht der absolute Traumjob, aber viele scheinen hier mit überhöhten, falschen Erwartungen an Fruitpicking und Jobs in Australien aufzutauchen. Wir wollen hier unsere letzten 14 Tage gutes Geld verdienen und das war es dann aller Wahrscheinlichkeit nach mit Arbeiten in Australien. Ein gutes Gefühl, gleich am Anfang die Pflichten hinter sich gebracht zu haben!

chrisundtimworkandtravel am 30.9.14 14:02

Letzte Einträge: Noosa, Brisbane, Glashouse Mountains, Goldcoast, Byron Bay

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