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Hervey Bay und Fraser

Auf dem Weg in den Süden haben wir in Hervey Bay einen Stopp über zwei Nächte eingelegt. Hervey Bay ist das nördliche Tor zu Fraser Island und wir konnten schon mal einen Blick auf die größte Sandinsel der Welt werfen. Nach unserer Ankunft am Bus Terminal wurden wir in unser wunderbares Hostel gefahren. Die Gemeinschaftsräume waren alle groß und schön eingerichtet, im Garten hingen Hängematten, alles tip top! Das Hostel war fest in holländischer Hand. Endlich keine deutsche Mehrheit wie sonst fast überall! An unseren beiden vollen Tagen haben wir lange Strandspaziergänge unternommen. In Hervey Bay sieht der Strand bei Ebbe ein bisschen wie das Nordseewatt aus. Hauptattraktion ist eine 800m lange Mole, die wir natürlich nicht ausgelassen haben. Die Angler haben uns erzählt, dass ein beliebter Sport auf der Mole Haifischen ist. Dafür benutzen sie riesige Haken und so dicke Angelschnüre, dass man sich fragt, welcher Hai die denn bitte übersieht und auf den Köder reinfällt! Bis Anfang November gibt es zwischen Hervey Bay und Fraser Island viele Wale, aber dafür waren wir ja leider ein bisschen spät. Trotzdem zwei schöne, entspannte Tage! Ewig in Erinnerung bleiben wird uns auch unser erster Besuch bei ALDI in Australien!!! Ein deutscher Supermarkt down under! Ein Gefühl von Heimat... Nach Hervey Bay war dann Rainbow Beach an der Reihe. Ein winziges Kaff, das eigentlich nur vom Fraser-Tourismus lebt. Alle, die ankommen, wollen nach Fraser - und danach möglichst weiter. Leider entsteht dadurch ziemliche Hektik in den vollen Hostels. Außerdem hat der Ort es gar nicht verdient, nur wegen Fraser Island besucht zu werden! Direkt vor der Tür liegt ein riesiger Sandstrand mit tollen Dünen. Der Sand ist so rein, dass jede einzelne Muschel auffällt. Abends sind wir auf eine Düne gestiegen und haben uns den Sonnenuntergang bei fantastischer Aussicht aufs Hinterland angeschaut. Am nächsten Tag gab es eine Einführung zu Fraser Island. Darin wird vor allem vor Dingos, im Meer schwimmen und unvorsichtigem Fahren gewarnt. Leider gibt es auf der Insel immer wieder Unfälle. Als Straße dient dort der Strand, in der Inselmitte gibt es schmale, schwierige Sandstraßen. Einfach alles ist Sand oder wächst auf Sand - davon konnten wir uns nach der Überfahrt am nächsten Tag überzeugen. Bei unserer Tour fahren die Tourteilnehmer selbst die Geländewagen. Highlight war für uns der Eli Creek, ein Bach, der aus einem riesigen unterirdischen Becken gespeist wird. Der Sand filtert das Wasser, sodass es keinerleri Verunreinigungen hat, wenn es nach 100 Jahren etwa an die Oberfläche kommt. Außerdem haben wir zwei schöne Seen besucht. Im Wasser gab es diese kleinen Fische, die sich in deutschen Spa-Gewässern wohlfühlen und gut zahlenden Kunden die Hautschuppen abknabbern. Quasi ein Wellness-Programm für uns inklusive! Abends haben wir den Sternenhimmel am Strand genossen. Trotz aller Warnungen haben wir weder Dingos noch Haie gesehen. Auch unserem Traumfoto (ein Hai und ein Kraken, die vor dem Sonnenuntergang miteinander kämpfen) wurde leider nichts. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht und es war eine schöne Tour zu einem von Australiens Naturhöhepunkten.

Tim am 11.12.14 03:12

Letzte Einträge: Noosa, Brisbane, Glashouse Mountains, Goldcoast, Byron Bay

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