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Brisbane

Über Brisbane und den Rest von Süd-Queensland Brisbane gilt in Australien als Nummer drei unter den Städten nach Sydney und Melbourne. Es ist auf jeden Fall deutlich kleiner. Eigentlich gibt es nur ein kleines Zentrum, drumherum Wohngegenden. Aber langweilig ist es trotzdem nicht! Die Skyline ist vor allem bei Nacht wunderschön. Wir haben am ersten Tag an einer Tour durch die Stadt teilgenommen, dadurch bekommt man gleich viel mehr mit von seiner Umgebung. Das Zentrum ist überschaubar groß und gut zu erlaufen. Hier gibt es vor allem Hochhäuser und ein paar "alte" Gebäude. Laut unserer Tourführerin gibt es in Australien schnell mal einen kompletten Baustopp, wenn ein 150 Jahre alter Gully gefunden wird. Ein toller Stadtteil (Southbank) liegt auf der anderen Flussseite gegenüber der Innenstadt. Für die Expo damals wurden Parks angelegt und später Museen und Galerien gebaut. Die haben wir uns auch angeschaut - zum Glück: Gerade als wir im Queensland Museum waren, ist draußen urplötzlich ein heftiges Unwetter losgebrochen. Starfotograf Chris R. aus B. hat Aufnahmen von Hagelkörnern groß wie Golfbälle auf seinem Handy. Der erste Donner hat sich wie eine Explosion angehört. Gut dass wir im trockenen Museum waren! Das Stadtbild hat ein wenig unter dem Sturm gelitten, auch die eine oder andere Frontscheibe musste dran glauben. Australischer Sommer mit Sonne und 40 Grad? Nicht an diesem Tag. Super gefallen hat uns an der Southbank die Lagoon, Brisbanes öffentlicher Spaßpool mit Blick auf die Skyline. Besonders schön war es dort nach Sonnenuntergang schwimmen zu gehen mit dieser tollen Aussicht. Auch beliebt als Abendprogramm bei uns: In einer der kostenlosen Fähren einzusteigen und auf dem Fluss schippern. Als Sportfanatiker wollten wir auch die Gelegenheit nutzen und uns ein Fußballspiel in der ersten australischen Liga anschauen. Immerhin sind die heimischen Kicker von Brisbane Roar Vorjahressieger. Tickets hatten wir uns direkt neben dem Ultrablock "The Den" gesichert. Leider entpuppte sich das Stadion dann nur als mäßig gefüllt und die Ultras aus "The Den" könnte man zur Nachhilfe auch zu den Fans von Falkensee-Finkenkrug schicken. Trotzdem hat es uns viel Spaß gemacht, endlich mal wieder was von König Fußball mitzubekommen! Unsere 5,5 Tage in Brizzy haben wir gut mit Programm und Unterhaltung gefüllt bekommen, am Ende hatten wir aber auch wirklich alles durch. Fazit: Super Stadt! Aber sie wirkt kleiner als es über zwei Millionen Einwohner vermuten lassen und auf der Durchreise reichen 5-6 Tage absolut aus, um alles zu sehen.

Tim am 20.2.15 00:33

Letzte Einträge: Noosa, Glashouse Mountains, Goldcoast, Byron Bay

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